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08.04.2011
Jahresbericht der Helfer vor Ort Oberdeggenbach übergeben

Bereits zum zweiten mal werden die Gönnen und Interessenten des Helfer vor Orts über einen Jahresbericht informiert. Dieser wurde kürzlich an den ersten Bürgermeister Christian Kiendl des Marktes Schierling übergeben. Christian Kiendl hob die Wichtigkeit des Helfer vor Orts für den Markt Schierling hervor. "Was ihr für die Bevölkerung leistet, ist unvorstellbar." Zugleich hofft er, dass dieser ehrenamtliche Dienst auch für die Zukunft weiter besteht.
Mit 211 Einsätzen stieg das Einsatzaufkommen um 23% im Vergleich zum Vorjahr an und ist somit das einsatzreichste Jahr seit der Gründung im Jahr 2004. Bedingt durch das ländliche Einsatzgebiet, treten 80% der Notfälle von 16 bis 8 Uhr und am Wochenende auf. Dies fordert von den Helfern ein großes Maß an Disziplin und Motivation, bei Tag und Nacht in Alarmbereitschaft zu sein. Der Helfer vor Ort ist ein ehrenamtlicher Dienst für die Bevölkerung. Er verkürzt die therapiefreie Zeit vom Eintreten des Notfalls bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Im Gegensatz zum öffentlichen Rettungsdienst, werden die Malteser nicht finanziell für die Arbeit entschädigt. "Darum bitten wir die Gemeinden, Firmen und die Bevölkerung um finanzielle Unterstützung", so Franz-Xaver Treintl Leiter des HvO. Nur so kann der Dienst auch in der Zukunft bereitgestellt werden. Durch die zentrale Lage des Standortes Oberdeggenbach, ist der HvO schnell am Einsatzort. Im Schnitt benötigen die Helfer nur drei Minuten nach der Alarmierung bis sie das Auto besetzt und den Einsatzauftrag übernommen haben. Weitere vier Minuten werden für die Fahrstrecke benötigt. Mit diesem Zeitvorteil kann früher mit der Durchführung von lebensrettenden und lebenserhaltenden Maßnahmen begonnen werden.
Das Engagement der Helfer vor Ort wurde im letzten Jahr mit dem Sparkassen-Bürgerpreis ausgezeichnet. Unter 129 Nominierungen wählte die sechsköpfige Jury das Projekt der Malteser Grafentraubach/Oberdeggenbach auf den dritten Platz in der Kategorie Soziales.
Mit dem Jahresbericht möchten sich die Malteser bei den Gönnen bedanken, welche zur Deckung der laufenden Kosten die Helfer vor Ort finanziell unterstützt haben. Franz-Xaver Treintl freut sich, dass neben zahlreichen Privatspendern auch Vereine die Arbeit honorieren. Nachdem in den letzten Jahren sukzessiv die Ausrüstung vervollständigt wurde, spart die Ortsgruppe derzeit für ein neues Einsatzfahrzeug, welches in den nächsten Jahren beschafft werden soll.

