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12.10.2012
Silber beim Diözesanwettbewerb
Eine Mannschaft der Ortsgruppe Grafentraubach / Oberdeggenbach erreicht beim Diözesanwettbewerb im Oktober den zweiten Platz. Die ehrenamtlichen Sanitätsgruppen mussten dabei in überaus realistisch nachgestellten Unfalldarstellungen ihr medizinisches Wissen, aber auch auf einer Art Hindernisparcours ihr Geschick als Team unter Beweis stellen. Acht Mannschaften aus der gesamten Diözese traten in Rötz zu diesem Wettbewerb an.
Nach einer Verpuffung in einem Heizungsraum finden die Sanitätstrupps zwei Verletzte mit schweren Verbrennungen, einer erleidet im Laufe der Versorgung einen Kreislaufstillstand und muss reanimiert werden, so das erste Szenario. Es gilt keine Zeit zu verlieren denn im Hintergrund stehen die Schiedsrichter, die jede Bewegung kritisch beäugen und bewerten.
Nach diesem Szenario sind noch weitere vier medizinische Stationen abzuarbeiten. Thematiken waren dabei ein Unfall mit einer Motorsäge, bei dem sich ein Mann eine Hand abgetrennt hat, ein Sturz in eine Grube, wobei sich der Verletzte den Oberschenkel mit einem Holzstück durchbohrte und nach der Erstversorgung mit der Schaufeltrage geborgen werden musste, ein Absturz aus großer Höhe mit Verdacht af eine Wirbelsäulenverletzung - wiederum mit Bergung mittels Schaufeltrage und Vakuummatratze, sowie ein Stromschlag, wobei die Helfer vor ihrem Erste Hilfe Einsatz die Stromgefahr beseitigen mussten. Während der Bergung wurde der Verunfallte bewusstlos und musste mit einem Defibrilator reanimiert werden.
Teamwork war bei den weiteren Aufgaben gefragt. Als Erstes galt mit geringen Hilfsmitteln einen imaginären Säurestrom zu überqueren und weiter musste die Mannschaft eine Strecke zurücklegen, über die ein Netz mit verschiedenen großen Löchern gespannt war. Dabei durfte jedes Loch nur einmal benutzt und das Netz auch nicht berührt werden. Wissen und Geschick im Straßenverkehr wurde der Gruppe abverlangt, indem vie Team-Mitglieder einen Fahrschulfragebogen ausfüllen sowie der Gruppenführer und der MTW-Fahrer mit ihrem Fahrzeug einen Hindernisparcours bewältigen mussten. Zum Abschluss der Wettbewersstationen wurde mit allen Gruppen und Schiedsrichtern zusammen eine Großübung durchgeführt, bei diesem Szenario galt es ein Großschadensereignis - ein LKW war in eine voll besetzten Bus gekracht - mit 30 Verletzten abzuarbeiten. Hier war es ernorm wichtig, dass sich alle beteiligten Kräfte innerhalb kürzester Zeit abstimmten.
Nach dem Gottesdienst fand die Preisverleihung des Wettbewerbs statt. Strahlende Gesichter gab es beim Team der Ortsgruppe Grafentraubach / Oberdeggenbach, das sich in der Besetzung Michael Asanger (GF), Ursula Treintl, Sonja Langmantl, Quirin Treintl, Martin Steger und Daniel Sporer hinter der Gruppe aus Niederaichbach die Silbermedaille sicherte.

